Wednesday, 2 November 2011

twohundredandtwelve.

































sonntag abend kam unser grüppchen dann ein wenig gestresst (und dank schiffsfahrt teilweise von übelkeit geplagt -wie meine wenigkeit-) auf la gomera an um festzustellen, dass keine leihwagen mehr zur verfügung stehen. nach fast zweistündiger wartezeit haben wir dann aber doch noch ein auto abbekommen und sind auf den wohlbemerkt völlig unbeleuchteten straßen durch die berge in richtung unseres apartments gefahren.
nach ein paar stündchen schlaf ging am nächsten tag gleich die nächste erkundungstour los. allerdings bleibt zu sagen, dass la gomera sehr viel weniger zu bieten hat als la palma. würde ich dort leben würde ich noch viel schneller den inselkoller bekommen als hier auf teneriffa. da lob ich mir doch meine insel! hier gibts immerhin kinos, clubs, bars, shopping-möglichkeiten und richtig große supermärkte. la gomera hingegen ist einfach winzig klein und auch nicht großartig bevölkert. hin und wieder fährt man durch puppenhafte ortschaften aber das wars dann auch. perfekt für ein einsiedlerleben! und alles wirkt ein bisschen wie ein lateinamerikanisches bergdörfchen inmitten von palmen und felsen.
vallegranrey hat uns aber gut gefallen und es gab viel worüber wir uns dort amüsieren konnten. es handelt sich hierbei um ein richtiges hippiedörfchen, in dem viele verrückte gestalten zu sehen sind. am strand wurde getanzt, meditiert und vorallem der freikörperkultur gefrönt! und erstaunlicherweise wurde dort beinahe mehr deutsch als spanisch gesprochen. somit wäre die frage wo die ganzen deutschen alternativen hippie-auswandererpärchen hinbegeben auch geklärt. wir haben dort drüben zwar kein halloween gefeiert aber immerhin den november am strand begrüßt. wer kann schon von sich behaupten am ersten november bei über 30 grad in der sonne zu liegen und im meer zu schwimmen?
gestern abend ging es dann aber erst einmal wieder zurück auf unsere insel (man höre und staune, nach den paar tagen hatten wir sogar ein wenig "heimweh"). so schön es gewesen sein mag, so sehr haben wir gemerkt, dass so ein urlaub ganz schön stressig sein kann, vor allem wenn man zwei inseln in fünf tagen umfährt und dabei mehr als 600 km im auto zurücklegt!
auf der rückreise haben sich dann zum sonnenuntergang auf der fähre sogar noch ein paar pilotwale zu uns gesellt. und nach einem ungesunden aber ersehnten dinner bei mc donalds sind wird nur noch müde ins bett gefallen!
natürlich sind wir uns einig, dass der nächste inseltrip bald folgen wird!

No comments: